Nachschlag I want it all!

Playlist

Iron Eagle – One Vision
Highlander – Princes of the Universe
Flash Gordon – Flash’s Theme
Shaun Of The Dead – Don’t stop me now
Wayne’s World – Bohemian Rhapsody
Happy Feet – Somebody to love
Stranger Things – Hammer to Fall
A Knights Tale – We will rock you
Cobra Kai – I want it all

Iron Eagle

Der Film Iron Eagle ist aus dem Jahr 1986 also dem gleichen Jahr wie Top Gun. Das war auch ein Grund, warum die Veröffentlichung des Films nach vorne verlegt wurde, damit man nicht direkt mit Top Gun konkurrieren müsse.

Geschadet hat es keinem von beiden Filmen. Iron Eagle hat zwei Jahre später eine Fortsetzung erhalten, 1992 kam der dritte und 1995 der vierte Teil der Reihe. In allen Fortsetzungen ist Louis Gossett Jr in der Hauptrolle zu sehen.

Die Air Force, die ursprünglich ihre Unterstützung zugesagt hatte, zog diese zurück als man das Skript las und feststellte, dass die Air Force nicht gut wegkam im Skript. Die MIG im Film war keine MIG sondern ein umlackiertes israelisches Kampfflugzeug.
Die Fortsetzung von TopGun soll übrigens im Juli 2021 in die Kinos kommen.

Der Song „One Vision“, geschrieben von Drummer John Deacon, erschien im November 1985 als Single, fast ein Jahr vor der Veröffentlichung von Queens 12. Studioalbum „A Kind Of Magic“. Der Songtext ist inspiriert vom Leben von Dr. Martin Luther King und fasst im Kern die Rede „I have a dream“ auf, die im Duett zwischen Brian May und Freddy Mercury verarbeitet wird. Die letzte Zeile „Just gimme fried chicken“ ist dagegen eine Improvisation von Freddy Mercury, da die Band kein passendes Ende finden konnte und Freddy bei den Aufnahmen irgendwann einfach phonetisch passende Wörter gesungen hat. Die Band fand es lustig und da niemanden etwas besseres einfiel, blieb es dabei.

Highlander

Es kann nur einen geben. Inklusive Sequels. Und wenn man die Serie weglässt. Und die Comics. Und Videogames. Naja, es gibt halt mehrere, aber nur einen Christopher Lambert und der hat uns immerhin Duncan MacLeod gebracht.

Nachdem die Produzenten den Vertrag mit Christpher Lambert unterzeichnet hatten, viel ihnen auf, dass der Mann ja gar kein Englisch kann. Zum Glück reichte es dann aber offensichtlich für die Produktion des Films. Er hat dann 6 Wochen Sprachunterricht bekommen. Da es aber doch nicht perfekt war, wurden Sätze wie „I come from so many places“ ins Skript geschrieben. Für die französische Version hat er sich dann wieder selbst synchronisiert.

Und aus der Kategorie Special Effects leicht gemacht: Damit Duncan MacLeods Augen schön funkeln, war neben der Kameralinse eine kleine Lamge angebracht, die Christopher Lambert quasi die ganze Zeit anleuchtete. Naja, wie sagte Bulli: Hat der dich angeglüht?

„Princes of the Universe“, geschrieben von Freddie Mercury, gehört zu den Songs, die speziell für den Film Highlander geschrieben wurden und ebenfalls auf „A Kind of Magic“ enthalten ist. Der Song trägt den Arbeitstitel des Films und erklärt die Grundstory aus der Sicht der Unsterblichen. „Princes“ wurde nur in wenigen Ländern als Single ausgekoppelt und vor allem in den USA als Promo für den Film eingesetzt. Das Musikvideo, das die Band auf den Sets des Films zeigt und Christopher Lambert mit Freddy Mercury kämpfen lässt, lief vor allem im amerikikanischen MTV hoch und runter. Musikalisch und inhaltlich ist der Song das Gegenstück zu „Who wants to live forever“.

Flash Gordon

1980 kam Flash Gordon in die Kinos und zeigt uns DImonthy Dalton in einer Nebenrolle. Er war mal James Bond. Für 2 Filme glaube ich. Aber der Star des Films ist Sam Jones. Er spielt Flash. Max von Sydow gab sich auch die Ehre im Film.

Angeblich ist George Lucas ein großer Fan der Flash Gordon Comics und wollte eine moderne Adaption machen. Da er aber die Rechte nicht bekommen konnte, schrieb er Star Wars. Ich sag mal: Danke, George.

Arnold Schwarzenegger sollte eigentlich Flash spielen, wurde dann aber doch nicht genommen, weil sein österreichischer Akzent zu stark war.

„Flash’s Theme“, geschrieben von Brian May, stand 2 Wochen vor Filmstart in den Regalen und sollte natürlich den Film bewerben, was mit vielen Top 10 Platzierungen in Europa auch gelang. Eher untypisch für einen Queen-Song wurden abgesehen von der Rhytmus-Sektion alle Instrumente von Brian May eingespielt. Darunter war auch das Imperial Bösendorfer Grand Piano, das mit 9 zusätzlichen Tasten gegenüber eines normalen Pianos eine zusätzliche Oktave im unteren Bereich spielbar macht. Diese Töne hört man beim ikonischen Anfang des Songs. Der Soundtrack „Flash Gordon“ war das neunte Studioalbum von Queen. Auf diesem Album ist der Titelsong ohne die Dialogsamples des Films zu hören und beginnt mit dem Dialog zwischen Ming und Klytus während die Erde angegriffen wird.

Ganz am Ende springt Flash ja quasi ins Bild. Das war improvisiert und dann auch das Ende des Films. Bis zu diesem Zeitpunkt wusste noch niemand, wie der Film enden sollte. Das hat Jones dann erledigt.

Prinz Vultan sagt im Original an einer Stelle im Film „Who wants to live forever?“ Queen schrieben dann später einen Song mit diesem Titel für den Film Highlander.

Shaun of the Dead

Shaun of the Dead aus dem Jahr 2004 zeigt uns, dass eine Zombie Apokalypse durchaus auch seine humoristischen Seiten haben kann. Simon Pegg und Nick Frost, die auch PAUL zusammen gemacht haben, sind sowohl vor der Kamera als auch dahinter sehr gut befreundet. Die beiden haben mal zusammen gewohnt, was ja auch im Film so ist. Die beiden sind ja auch so ein paar, die nicht ohne einander können. Mehrere Filme und auch eine Serie haben sie zusammen bestritten. Und auch Drehbücher schreiben sie gerne mal zusammen.

Und auch der Regisseur Edgar Wright geht wohl öfters mal mit den beiden einen Trinken. Wann immer die Namen Frost und Pegg zusammen genannt werden, ist Edgar Wright als Regisseur nicht weit. Von ihm sind dann neben den Filmen mit den beiden genannten, dann noch viele Musikvideos, aber auch der Film Baby Driver. Und auch ein Segment auf dem Rodriguez/Tarantino Mashup Grindhouse.

Shaun oft he Dead, also dieser Film hier, wurden in Englang ein paar Wochen verspätet in die Kinos gebracht, damit man ihn nicht mit Dawn oft he Dead verwechselt. Der ist nämlich keine Komödie, sondern eher das Gegenteil. Ich glaub aber, es geht auch um Zombies.

„Don’t stop me now“ ist ein klassischer Freddy Song von 1977, der mit Piano und Freddies Stimme beginnt, mit typischer Queen-Mehrstimmigkeit an die Band übergeben wird und dann einfach Gas gibt. Aus heutiger Sicht ist „Don’t stop me now“ einer der bekanntesten Songs von Queen, was erstaunlich ist, da er zur Veröffentlichung mit dem mäßig erfolgreichen siebten Studioalbum „Jazz“ unterging und auf Konzerten auch nur auf zwei Tourneen und zuletzt 1979 gespielt wurde. Heute steht der Song bei Spotify mit über 500 Millionen Aufrufen weit oben auf jeder Queen-Playlist.

In Shawn of the Dead ist auch der Queen-Song „You are my best friend“ zu hören.

Wayne’s World

Wir bewegen uns rückwärts in der Zeit und kommen im Jahr 1992 an. Wayne´s World mit Mike Meyers und Dana Carvey in den Hauptrollen. Der Film hat ja einen gewissen Kultstatus, auch wenn er meiner Meinung nach überbewertet ist. Gute solide Unterhaltung.

Das Bohemian Rhapsody im Film überhaupt vorkommt, haben wir Mike Meyer zu verdanken. Das Studio wollte eigentlich einen Song von Guns´N´Roses, aber Meyers hat darauf bestanden und sogar damit gedroht, hinzuschmeissen.

Netterweise ist dann Mike Meyers als Produzent im Film Bohemian Rhapsody zu sehen. Netter Twist.

Beide Schauspieler haben auch durch das ganze Headbangen zum Song Bohemian Rhapsody Nackenschmerzen gehabt. Das wird mehrmals im Film deutlich. Schaut ihn euch nochmal an und dann werdet ihr sehen, dass es Szenen gibt, in den die beiden es offensichtlich vermeiden, ihren Kopf zu drehen.

Zu Mercuries „Bohemian Rhapsody“ vom vierten Studioalbum „A Night at the Opera“ kennt man sicher die meisten Geschichten und Legenden. Am bekanntesten ist die vielfach kopierte Mehrspuraufnahme des Opernteils. Nur für diese 62 Sekunden stand die Band für drei Wochen ca. 10-12 Stunden täglich am Mikrofon, um in der finalen Version bis zu 180 Stimmen gleichzeitig hören zu können. Da jede Stimme einzeln aufgenommen wurde, um unterschiedliche Nuancen zu erhalten, mussten die Bänder mehrfach zusammenkopiert werden, da mit dem analogen Studio-Equipment von 1975 nur maximal 16-Spuren kombiniert werden konnten. Mercury spielte übrigens auf dem gleichen Piano, auf dem Paul Mc Cartney wenige Jahre zuvor „Hey Jude“ einspielte.

Wayne’s World verschaffte Queen den einzigen MTV-Video-Award, da wegen des großen Erfolgs des Films das Original-Video mit Szenen des Films kombiniert wurde und auf MTV geziegt wurde. Mike Myers war entsetzt und entschuldigte sich bei der Band. Für ihn war es so, als hätte sein Studio – und ich zitiere – über einen Original-Picasso gepinkelt.

Happy Feet

Der Film mit den singenden Pinguinen kam 2006 in die Kinos und wir hören die Stimmen von Elija Wood, Hugo Weaving, aber auch Hugh Jackman, Brittany Murphy, Robin Williams und Nicole Kidman. Viele haben auch selbst gesungen, wie beispielsweise Kidman, Jackman und Murphy.

Der Film ist ja im Motion Capture Verfahren entstanden und so haben die Tänzer nicht nur die gnazen Zeit diese Anzüge getragen, sondern hatten auch speziellen Pinguin-Tanzkurs um zu lernen, wie sich Pinguine bewegen.

Der Codename für den Fillm während der Produktion und als er in die Kinos geschickt wurde, war übrigens Cat´s Don´t dance.
Der Film hat dann 2007 bei den Oskars gewonnen als bester Animationsfilm.

Prince, der im Soundtrack des Films ja auch vorkommt, hatte ursprünglich die Verwendung von KISS im Film untersagt. Als er dann aber eine Rohfassung des Films sah, war er so begeistert, dass er KISS erlaubte und zusätzlich noch einen neuen Song extra für den Film schrieb.

Ebenfalls von Freddy geschrieben, ist „Somebody to love“ vom fünften Studioalbum „A Day at the Races“ ein Song, der maßgeblich durch Aretha Franklin inspiriert wurde und den typischen Queen-Sound mit Gospel-Elementen kombiniert. Wie bei Bohemian Rhapsody wurde auch hier ein riesiger Chor simuliert, indem man Einzelaufnahmen ineinanderkopierte, bis über 100 Stimmen zu hören waren.

Und auch wenn ich grundsätzlich der Meinung bin, dass nur Freddy Mercury einen Queen Song singen kann, wurde ich 1992 eines Besseren belehrt, als George Michael auf dem Freddy Mercury Tribute Konzert diesen Song übernahm. George Michaels Lebensgefährte lag während seines Auftritts in kritischem Zustand im Krankenhaus und Michael sang sich „Somebody to love“ förmlich von der Seele. Er sagte später, dass es sein bester Auftritt seiner Karriere war. Diese Aufnahme ist auf der EP „Five Live“ enthalten.

Angeblich ist Happy Feet der erfolgreichste Film für Brittany Murpy und Nicole Kidman. Bei Murphy kann ich das nachvollziehen, aber bei Kidman war ich dann doch etwas überrascht. Weltweit hat der Film fast 400 Mio Dollar eingespielt.

Stranger Things (Season 2)

Die Serie Stranger Things spielt in den 1980er Jahren und passt daher ganz gut in unsere heutige Liste. Produziert wird die Serie seit 2015 durch Netflix und wird 2021 mit der vierten Staffel ihren Abschluss finden.
Da ich die Serie selbst noch nicht gesehen habe, weiß ich nicht worum es geht und hab auch nichts darüber gelesen. Will sie aber auch noch sehen. Was ich sagen kann: Winona Ryder ist wieder ein einer Hauptrolle zu sehen, nachdem sie ja ein paar Jahre eher negative als positive Schlagzeilen gemacht hat.

„Hammer to Fall“ stammt vom 11ten Studioalbum „The Works“ aus dem Jahr 1984, das mit 94 Wochen Präsenz in den UK Top 100 Album Charts das kormerziell erfolgreichste Album Queens war. Der Song stammt aus der Feder von Brian May und war auch Teil des legendären Life Aid Auftritts 1985.

Man kann die Serie durchaus als erfolgreich bezeichnen, auch bei den Preisen. Bei insgesamt 30 Nominierungen in 2017 und 2018 zusammen, gab es immerhin 6 Auszeichnungen für die Serie.

Verantwortlich für die Serie sind die Brüder Matt und Ross Duffer. Sie sind Ausführende Produzenten, haben die Serie entworfen und auch mehrmals Regie geführt.

Da es ja eine Streaming-Serie ist und es daher kein Bonusmaterial auf der DVD oder Bluray geben kann, hat man eine Art Talkshow oder Talkrunde ins Leben gerufen mit dem Title Beyond Stranger Thins. In 7 Folgen sprechen hier die Machen und Schauspieler über die Serie. Das Franchise zu Serie wächst weiter. Neben Kurzgeschichten und Comics gibt es ein paar Computer- und Handyspiele und ein Haus von Lego.

A Knights Tale

In Ritter aus Leidenschaft, wie unser erster Film heißt, sehen wir Heath Ledger in einer seiner eher seichten Rollen. Nichtsdestotrotz tut er das, was er in vielen Filmen ausgezeichnet bewiesen hat. Er schauspielert den Rest der Leute an die Wand.

Die Lanzen die man im Film sieht und die so schön splittern, sind natürlich nicht echt. Soweit so normal. ABER, die Lanzen wurden besonders präpariert. Sie waren innen hohl, hatten quasi Sollbruchstellen und waren zudem, weil hohl, mit ungekochten Spaghetti Nudeln gefüllt, damit die Splitterstücke überzeugend aussehen. Na dann, Mahlzeit!

Heath Ledger ist im Jahr 2008 an einer Überdosis an Medikamenten gestorben. Die Dreharbeiten zu The Dark Knight, in dem er den Joker spielt, waren bereits abgeschlossen. Er wurde dann für den Oscar als bester männlicher Nebendarsteller nominiert und hat den Preis auch posthum gewonnen.

Mit acht Filmauftritten (die wir gefunden haben) teilt sich We will rock you den Titel für den in Filmen häufigst genutzten Queen-Songs mit „We are the Champions“ und „Under Pressure“. Der Song eröffnet das sechste Studioalbum un mein Lieblingsalbum „News of the World“ von 1977. Abgesehen vom Gitarrensolo am Ende besteht der Song nur aus Stampfen und Klatschen und dem Gesang von Freddy Mercury. Es war einer der vielen erfolgreichen Versuche der Band das Publikum an ihren Songs beteiligen zu lassen. In diesem Fall klappte das so gut, das man den Song nach über 40 Jahren noch immer bei zahlreichen Sportevents hört, um Publikum und Sportler anzuheizen.

Für den Film Sucker Punch machte die Hip Hop Gruppe „Terrorsquad“ einen Remix aus We will rock you und vermischte es mit …I want it all.

Leave a reply

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>