Nachschlag Bowie

Das erstaunliche Leben des Walter Mitty – Space Oddity

Der Film mit Ben Stiller und Kristen Wiig aus dem Jahr 2013 stammt aus der Feder von Steve Conrad und Regie führte Ben Stiller höchstpersönlich. Still spielt dort einen Abteilungsleiter, der für das LIFE Magazine arbeitet. Shirley MacLane, die im Film seine Mutter spielt, war insgesamt 4 mal auf dem Cover des LIFE Magazins, bevor es im Jahr 2000 eingestellt wurde.

The song is featured in a crucial scene in which Mitty decides to leap onto a helicopter after imagining Cheryl singing the song. Director Ben Stiller has talked about the importance of „Space Oddity“ in that scene during an interview in which he said that, „I felt like the way it fits into the story, we got to this point and this scene which was sort of how the fantasy and reality come together for Walter, and that was what that came out of. That song, and what he mentioned in his head, and what he imagines and what he does, it all just seemed to come together over that song.“

Und dann habe ich bei der Recherche zum Film bei der IMDB noch folgende Trivia gelesen: New Line Cinema’s logo was not used in the film, because it was absent. Das lasse ich jetzt einfach mal so im Raum stehen.

Andere Einsätze von Space Oddity:
Valerian – Die Stadt der tausend Planeten (2017), Friends oder auch Gilmore Girls.

Life on Mars – Life on Mars

Die britische Serie LIFE ON MARS von 2006 – 2007 erzählt in nur zwei Staffeln, die Geschichte von Detectives Sam Tyler, der nach einem Unfall im Jahr 1973 aufwacht. Und da kommt auch schon der Name der Sendung her, denn für Sam Tyler kommt alles so vor, als wäre es auf dem Mars. Das Lied ist sowohl Titelsong der Serie und wurde auch in der Serie selbst verwendet.

Die direkt im Anschluss and LIFE ON MARS anknüpfende Sendung ASHES TO ASHES, auch hier wurde sowohl der Name als auch das Lied von David Bowie verwendet, ist kein klassisches Spin Off der ersten Serie, es ist aber auch kein Reboot. Es ist schlicht und ergreifend die Fortsetzung mit einem Teil der Cast aus der ersten Serie, aber einer neuen Hauptrolle. Der besondere Kniff bei den beiden Serien ist, dass erst mit der zweiten Serie das Ende der ersten Serie bzw. die Kernfrage aus der ersten Serie erklärt wird.

Die erste Staffel von LIFE ON MARS lief in Deutschland bei Kabel 1. Nachdem der Sendung die angekündigte zweite Staffel auf unbestimmte Zeit verschob, haben treue Fans eine Aktion gestartet und MARS Schokoladenriegel an Kabel 1 geschickt, um für die Sendung zu werben. Zweieinhalb Jahre nach der Ankündigung wurde dann die zweite Staffel endlich ausgestrahlt.

LIFE ON MARS wurde für die USA neu aufgesetzt und als lokale Produktion an den Sender ABC verkauft. Das US Remake verwendete nicht den Bowie Song und wurde bereits nach der ersten Staffel abgesetzt.

Andere Einsätze von LIFE ON MARS:
American Horror Story, Die Tiefseetaucher und eine Folge vom Großstadtrevier

Milk – Queen Bitch

Regisseure Gus Van Sant hat uns 2008 diesen Film mit Sean Penn in der Hauptrolle beschert. An seiner Seite sehen wir Josh Brolin, Emile Hirsch, einen jungen James Franco und Diego Luna, den man heute wohl am ehesten aus ROGUE ONE A STAR WARS STORY kennt. Es ist bis heute übrigens die einzige Oskar Nominierung ever für Josh Brolin. Und hier spielt er einen homophoben Mitarbeiter der Stadtverwaltung, der Milk, gespielt von Sean Penn, am Ende des Films umbringt. Ups. Spoiler.

Es gab eine Zeit lang zwei verschiedene geplante Produktionen rund um Harvey Milk. Das Projekt von Regisseur Brian Singer starte ein paar Jahre vor diesem. Nachdem dann aber die Produktionsvorbereitungen in Stocken gerieten und letztendlich ganz aufgegeben wurden, haben mehrere Schauspieler die Produktion gewechselt und haben sich dem Film von Gus Van Sant angeschlossen.

Das Geschäft von Harvey Milk im Film ist übrigens das echte Geschäft von Harvey Milk. Der Laden, inzwischen war es ein Geschenkartikelladen, wurde für mehrere Monate gemietet und wieder zu einem Laden für Fotoapparate umgewandelt.

Andere Einsätze von QUEEN BITCH:
Bad Neighbors aus 2014 und Die Tiefseetaucher

Der Krieg des Charlie Wilson – Let´s Dance

Der Krieg des Charlie Wilson, in den Hauptrollen haben wir Tom Hanks und Julia Roberts. Das Drehbuch stammt von Aaron Sorkin und Regie führte Mike Nichols. Außerdem haben wir noch Amy Adams und Philip Seymour Hoffman.

Der Film basiert auf der Operation Cyclone, einer Unternehmung des US Militärs zur Ausbildung und Stärkung mehrerer islamistischer afghanischer Widerstandskämpfer um gegen die pro-sowjetische Tendenzen im afghanischen Bürgerkrieg vorzugehen. Es war eine der längsten und teuersten CIA Operationen überhaupt und kostete zwischen 2 und 6 Milliarden US Dollar, je nachdem, welcher Quelle man hier vertrauen möchte.

Der Film zeigt ein Gemälde von Joanne Herring, gespielt von Julia Roberts, die ihre Rolle irgendwo zwischen Christin und Nymphomanin angesiedelt hat, und ist eine direkte Anlehnung an das Bild „Porträt der Madame X“ von John Singer Sargent. Die Pose, eingenommen von Roberts auf dem Bild, ist genau die Pose aus dem Bild.

Andere Einsätze von LET`S DANCE:
Eine Folge von East Enders, Radio Rock Revolution und Zoolander

Juno – All the young Dudes

Kommen wir zu einem meine persönlichen Highlights heute: Juno. Der Film mit Ellen Page aus dem Jahr 2007 zeigt eine noch junge Mrs Page, die im Lauf des Films schwanger wird und sich dazu entschließt, das Kind an ein bisher kinderloses Paar abzugeben. Der Film ist durch und durch gut besetzt und wir haben neben Paige noch Michael Cera, Jason Bateman, Jennifer Garner und auch JK Simmons noch vor der Kamera.

Diese Independent-Produktion wurde innerhalb von 31 Tagen gedreht, umfasst aber im Lauf des Films alle vier Jahreszeiten. Ein Schneesturm im März brachte der Produktionscrew die unverhoffte Möglichkeit, den Winter zu drehen, ohne Kunstschnee zu nutzen und somit sparte man eine Menge Geld. Bei einem Budget von geschätzten 7,5 Millionen US Dollar war das wohl auch dringend nötig. Der Film wurde ein großer Erfolg und spielte weltweit mehr als 230 Millionen US Dollar ein. Jennifer Garner hat es richtig gemacht und ihre Gage wurde prozentual berechnet.
Es ist die bisher einzige Oskar-Nominierung von Ellen Page.

Im Film kommen übrigens keine Handys oder Smartphones vor.

Weitere Einsätze von ALL THE YOUNG DUDES:
Eine Folge bei den Simpsons und eine Folge bei Den wilden Siebzigern

American Hustle – The Jean Genie

American Hustle von 2013 hat eine ganze Reihe großer Namen bzw. großen Talenten: Christian Bale, Bradley Cooper, Amy Adams, Jeremy Renner, Jennifer Lawrence, Louis C.K. und Robert DeNiro, der Christian Bale am Set erst mal nicht erkannte. Regie führte David O. Russel und der Film war nominiert für 10 Oscars, inklusive Beste Haupt und Nebendarsteller für weibliche und männliche Rolle, und auch beste Regie. Gewonnen hat der Film leider keinen einen Oscar.

Christian Bale wurde am Anfang für die männliche Hauptrolle verpflichtet, nachdem es aber Terminkonflikte gab, verlies Bale das Projekt. Die männliche Hauptrolle ging an Bradley Cooper. Nachdem die Konflikte in seinem Terminkalender beseitigt waren, kam Christian Bale zurück und Bradley Cooper bekam die Rolle, die inzwischen Jeremy Renner bekommen sollte. Für Renner wurde dann eine neue Rolle geschrieben, so dass es an Bord bleiben konnte. So, alle genug verwirrt? Ben Affleck hätte eigentlich Regie führen sollen, verließ das Projekt aber wieder um den Film The Stand zu machen. Das Projekt verließ er dann ebenfalls.

Der Regisseur David O. Russel soll die Schauspieler so mies behandelt haben, dass Amy Adams angeblich nahezu jeden Tag am Set weinte.

The Perks of Being a Wall Flower – Vielleicht lieber morgen – Heroes

So heißt der Film im Original und ich persönlich kann mich noch daran erinnern, wie sehr ich mich freute, als der Film in die Kinos kam. Ich hatte damals das Buch von Stephen Chbosky bereits zweimal gelesen. Also ich war und bin ein Fan. Wie so oft, war dann das Buch besser als der Film, dennoch ist der Film wirklich gut geworden, was wohl daran liegt, das Chbosky sowohl das Drehbuch adaptierte als auch Regie führte. Logan Lerman spielt die Hauptrolle und an seiner Seite ist noch Emma Watson zu sehen, genauso wie Dylan McDermott als sein Vater und Kate Walsh als seine Mutter. Paul Rudd ist als der Lehrer zu sehen.

Auch hier gab es wieder ein bisschen hin und her, so sollte der Film ursprünglich eine etwas düstere Komödie werden und das Drehbuch wurde von John Hughes geschrieben, der eher Stars wie Kirsten Dunst und Shia LaBeouf im Sinn hatte. Hughes schloß seine Arbeiten am Drehbuch aber nie ab. Die Produzenten, darunter John Malkovich, wollten das Chbosky das Drehbuch schreibt und so begann der Spaß von vorne, wobei in die Arbeiten schlussendlich dann auch Ideen und Entwürfe von Hughes Einfluss fanden.

Weitere Einsätze von Heroes:
Die Serie Stranger Things, American Horror Story, Serie Heroes,

Der Marsianer – Starman

Der Film besticht durch eine ganze Menge guter Sprüche, sowohl im Original als auch in der deutschen Übersetzung. Wattney erklärt quasi, dass er der erste Space Pirate ist oder aber auch, dass er der beste Botaniker auf dem Mars ist. In der einen oder anderen Szene hat man auch das Gefühl, dass Matt Damon unfreiwillig grinst, was der Szene dann aber durchaus hilft.

Gerüchteweise hat Ridley Scott lieber diesen Film gemacht, als direkt ein Prometheus Sequel, welches ja dann doch noch kam.

Eines muss ich aber noch loswerden. Als Mark Wattney einmal im Sand sitzt und man die Sonne sieht, hat sie die selbe Größe wie auf der Erde. Da der Mars aber weiter entfernt ist von der Sonne als die Erde, müsste die Sonne kleiner sein. Um ungefähr 50% kleiner. ABER, ich sag nur Matt Damon.

Weitere Einsätze von Starman:
Eine Folge der Simpsons, Serie Torchwood, Dr. Who, Die Tiefseetaucher

Lost Highway – I‘m deranged

Lost Highway aus dem Jahr 1997 bringt uns Bill Pullman und Patricia Arquette. Regie führte David Lynch. Pullman kannte man zu diesem Zeitpunkt schon als US Präsident aus Independence Day, der 1996 ins Kino kam.

Wie jeder Film von David Lynch, so muss man auch bei diesem Film viel Geduld und Aufmerksamkeit mitbringen. Einfach mal so nebenbei schauen, geht nicht. Das geht genauso wenig, wie den Film beim ersten Mal schauen zu verstehen.
Im Film gibt es eine Szene, die spielt auf dem Mulholland Drive. SO heiß ein weiterer David Lynch Film, in dem ein Autounfall auch eine besondere Rolle spielt. Alles sehr verwirrend.

Das Haus sowie die meisten Möbel in dem Fred, gespielt von Bill Pullman, im Film lebt, ist in Wirklichkeit von David Lynch selbst. Er hat das Haus aus selbst designed. Kleiner Angeber.

2003 haben zwei Österreicher aus dem Film eine Oper gemacht. Im ersten Teil wird nur gesprochen, im zweiten Teil wir nur gesungen. Klingt nach nem Riesenerfolg.

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