Nachschlag Show in Pieces 2019

Playlist

Christopher Lennertz – Lost in Space – Main Title
Christopher Lennertz – Lost in Space – Flowers / Father and Son
Christopher Lennertz – Lost in Space – Dump the Fuel
Vince Guaraldi Trio – Linus & Lucy (Album Version)
Vince Guaraldi – Joe Cool
George Winston – A Charlie Brown Thanksgiving
Alexandre Desplat – Argo – The Mission
Alexandre Desplat – Argo – Sweatshop
Alexandre Desplat – Argo – Hace tuto Guagua
Takanori Arisawa – Prologue (Sailor Moon R The Movie)
Takanori Arisawa – ウラヌス、そして、ネプチューン
K.T. & the Moonlight Band – Star Light ni Kiss Shite
Tina Hierstetter – Sag das Zauberwort
Animetal – ムーンライト伝説 (Sailor Moon Theme)

Lost in Space

Die Serie Lost in Space kam 2018 bei Netflix raus und die erste Staffel umfasste 10 Folgen. Eine zweite Staffel ist derzeit in der Bearbeitung und soll noch 2019 ebenfalls bei Netflix erscheinen. Lost in Space basiert auf der gleichnamigen Serie aus dem Jahr 1965, die bei uns unter dem Namen „Verschollen zwischen fremden Welten“ lief. Aber auch das ist nicht das Original, denn es gibt ein Buch von 1812 mit dem Namen „The Swiss Family Robinson“. Warum gerade Schweitzer, weiß ich jetzt auch nicht, aber dafür gab es 1812 bestimmt einen guten Grund.

1998 gab es auch einen Film unter dem gleichen Namen, damals mit Gary Oldman, WilliamHurt und Matt LeBlanc. Der Film war allerdings nicht wirklich erfolgreich und hat Matt LeBlanc nicht bei der Karriere geholfen. Die Netflix Serie verwendet Musik aus sowohl der Original-Serie von 1965 als auch aus dem Film von 1998. Die Titelmelodie zum Beispiel ist die Titelmelodie aus der dritten Staffel des Originals.

Bill Mumy, den man eventuell noch aus Babylon 5 kennt, spielte in der Original Serie den jungen Will Robinson, im Remake von 2018 spielt er den echten Dr. Smith, der es allerdings vermutlich nicht vom Raumschiff geschafft hat.

Es gab zwischen dem Film und Netflix nochmal den Versuch, das Konzept in einer neuen Serie wiederzubeleben. 2004 wurde ein Pilotfilm gedreht, der allerdings nie ausgestrahlt wurde. Die Musik der Serie ist – vom Main Thema von John Williams mal abgesehen – von Christopher Lennertz, ein amerikanischer Komponist, geboren 1972. Der Name ist eher unbekannt, aber Lennertz hat durchaus Filme und Serien gemacht, wie man kennt. So beispielsweise Dr. Dolittle 3, Alvin and the Chipmunks – The Movie, Kill the Boss, Voll abgezockt, The Boss, Bad Moms 1 und 2 und ein paar weitere Serien, hier zum Beispiel die seit gefühlt einer Millionen Jahre laufenden Serie Supernatural. Bevor wir zum nächsten Thema kommen, sei noch eine weitere Adaption es Stoffes erwähnt, wenn auch mit einer anderen Ausprägung. Der Film LUST IN SPACE richtet sich an ein ausschließlich volljähriges Publikum. Eine Rezession bei IMDB zum Film: The film opens with LOST IN SPACE type of fonts bzt never spoofs the iconic series. Acting and Dialogue was bad. 6 stars for the nudity.”

Argo

Der Film Argo aus dem Jahr 2012 stamm von Ben Affleck, der auch gleich mal die Hauptrolle übernommen hat und erzählt die Geschichte, wie 6 US-Botschaftsangestellte aus dem Iran heraus geschmuggelt wurden. Neben Affleck sieht man noch John Goodman, Alan Arkin, Tate Donovan und Bryan Cranston. Argo war für 7 Oskars nominiert, von denen er auch drei gewann: Bester schnitt, bester Film und Bestes adaptiertes Drehbuch, denn der Film basiert ja auf einer wahren Begebenheit, die wiederum von Tony Mendez, einem CIA-Mitarbeiter, der damals die Operation durchführte. Die Operation unterlag damals der Geheimhaltung und wurde erst durch Präsiden Clinton freigegeben.

Mal ganz kurz zur Handlung. 6 US-Botschaftsmitarbeiter sitzen in den kanadischen Botschaft fest, nachdem sie bei der Stürmung der Botschaft durch die Iraner fliehen konnten. Tony Mendez hat die Idee, eine Filmcrew vorzutäuschen, die im Iran nach Drehorten für einen SciFi-Film sucht. Die Filmcrew besteht dann eben aus den 6 Leuten plus Mendez. Damit das aber alles auch glaubhaft rüberkommt, werden ein Studio gegründet, ein Drehbuch gekauft, eine Lesung organisiert und eine ganze Menge PR gemacht. Man tat also wirklich so, als wolle man den Film drehen. Das extra gegründete Filmstudio mit dem Namen Studio 6 war wohl so überzeugend, dass selbst Wochen nach der erfolgreichen Umsetzung der Rettungsaktion Drehbücher an das Studio geschickt wurden, angeblich unter anderem eines von Steven
Spielberg. Welches Drehbuch es war, weiß ich allerdings nicht. Der Film spielt in den 1970 und Warner Brothers hat ebenfalls seinen Beitrag dazu geleistet, dass der Film authentisch wirkt. Neben dem Warner Logo mit dem großen W am Anfang vom Film wurde das Studiogelände von Warner verwendet und für den Film wurde das Logo der Burbank Studios
auf den berühmten Wasserturm gepinselt. So hieß das Studio damals, als es zusammen mit Columbia Pictures betrieben wurde.

Argo war als Film überaus erfolgreich, obwohl es eine ganze Menge von Unstimmigkeiten bzw. Übertreibungen aus – ich nehme mal an – dramaturgischen Punkten gab. So zum Beispiel, den Beitrag den die Kanadier bei der Operation spielten. In Wahrheit soll alles eine Idee des Nachbarn der USA gewesen sein und nicht der CIA. Auch die Abweisung der 6 Mitarbeiter bei der britischen und der neuseeländischen Botschaft und auch die Bedrohungslage im Film wurde aufgebauscht.Weniger aufgebauscht ist die Musik des Films. Zwei Stücke haben wir ja schon gehört und ein drittes folgt noch. Routiniert kommt die Musik vom Komponisten Alexandre Desplat, den wir in unseren Sendungen in der Vergangenheit schon öfters mal angesprochen hatten. Wir müssen mal eine eigene Sendung zu ihm machen. Daher nur kurz zu ihm als Person: er ist französischer Abstammung, wurde 1961 geboren und für einige bekannte Filme hat er die Musik geschrieben, so zum Beispiel The Imitation Game und auch Harry Potter Teil 8 Teil 1 und 2. Er hat auch zwei Oskars bekommen.

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