Nachschlag Hans Zimmer

Playlist

Hans Zimmer – Pirates of the Caribbean: Dead Man’s Chest – Jack Sparrow
Hans Zimmer – Lion King – This Land
Hans Zimmer – Inception – Time
Hans Zimmer – Rain Man – Leaving Wallbrook
Hans Zimmer – The Dark Knight – Introduce A Little Anarchy
Hans Zimmer – Interstellar – Cornfield Chase
Hans Zimmer – The DaVinci Code – Chevaliers de Sangreal
Hans Zimmer – Gladiator – The Battle

Pirates of the Caribbean: Dead Man’s Chest

Fluch der Karibik Teil 2 ist von 2006 und wir sehen wieder Johnny Depp zusammen mit Orlando Bloom und Keira Knightley. Dieser und der dritte Teil von Fluch der Karibik wurden direkt nacheinander gedreht. In Teil 2 wurden geschnittene Szenen aus dem ersten Teil verwendet und auch teilweise wurden Sets wiederverwendet. Allerdings nicht allzu viele, denn insgesamt 3 Hurricanes hatten die Sets stark in Mitleidenschaft gezogen bzw. auch zerstört.

Auch gestalteten sich die Dreharbeiten auf der Insel Domenica als schwierig. Die 500 Leute umfassende Crew belegte einen sehr großen Teil der Insel und konnte sich nur sehr schwer fortbewegen, da durch die Crew die Straßen permanent verstopft waren.

Der Film gewann übrigens einen Oscar. Und der ging an Industrial Lights & Magic für die besten Special Effects. Der erste Award für ILM seit Forrest Gump.

Lion King

Der König der Löwen ist von 1994 und ebenfalls von Disney, genau wie Pirates oft he Caribbean. Der größte Unterschied zwischen den Filmen ist wohl, dass der eine Zeichentrick ist und der andere eben nicht. Im Original leihen Matthew Broderick, Rowan Atkinson, Jeremy Irons und James Earl Jones den Zeichentricktieren ihre Stimmen.

Um ein Haar hätten wir Can you feel the Love tonight nie gehört. Elton John schrieb den Sond zusammen mit Tim Rice und nahm diesen auch auf. Ein paar Wochen vor der Premiere erhielt John dann eine Vorabkopie des Films und stellte fest, dass der Song nicht im Fall war. Er überzeugte dann Produzent Jeffrey Katzenberg den Song doch noch in den Film aufzunehmen. Den Rest der Geschichte kennen wir. Auch hätte es durchaus sein können, dass der Film ganz anders geworden wäre, denn ein früherer Entwurf sah einen Konflikt zwischen Löwen und Affen vor. Und auch Scar und Mustafa sollten ursprüglich keine Brüder sein. Wenn man den Film so sieht, dann kann man sich das gar nicht anders vorstellen. Und will es auch nicht.

Inception

Eine Idee in einem Traum in einem Traum in einem Traum in einem Traum. Oder Inception. Der Film aus 2010 spielt mit 4 verschiedenen Traumebenen und ist kein Film, den man mal so nebenbei schauen kann oder sollte. Ursprünglich als Horrorfilm angelegt, hat Drehbuchautor, Produzent und Regiesseur Christopher Nolan einen Film auf die Leinwand gebracht, der seinesgleichen sucht. Leonardo DiCaprio, Tom Hardy, Joseph Gordon-Levitt, Sir Michael Caine und viele andere sind in diesem kleinen Meisterwerk zu sehen. Angeblich wird bei der Ausstrahlung des Films in Japan in einer Ecke eine Erklärung eingeblendet, um den Leuten besser zu erklären, auf welcher Traumebene man sich befindet. Im Film wird das durch die verschiedenen Kleidungsstile und Frisuren erreicht, so dass man die Ebenen leichter auseinanderhalten kann.

Nolan setzte sich durch und durfte, obwohl das Studio die Kosten scheute, viele visuelle Effekte durch echte Requisiten darstellen und nicht computer-animiert. So sind die unmögliche Treppe, der rotierende Hotelflur oder auch die Szenen in der Schwerelosigkeit quasi in Echt entstanden und nicht nachträglich am Computer erstellt worden.

Rain Man

Kommen wir zu Hans Zimmers Erstlingswerk in Hollywood: Rain Man. Der Film ist von 1994 und zeigt Tom Cruise und Dustin Hoffman, die beide nicht an den Erfolg des Films glaubten und ihn spaßeshalber „Zwei Schwachköpfe im Auto“ nannten. Ursprünglich hätten die beiden Brüder Randy und Dennis Quaid das Duo spielen sollen. Das hat dann leider nicht funktioniert.

Dustin Hoffman war mit seiner eigenen Leistung nicht zufrieden und meinte immer wieder zu Regisseur Barry Levinson, er solle einen anderen Schauspieler engagieren. Hoffman gewann am Ende seinen zweiten Oskar für seine Leistung.

Der Film wurde übriges überwiegend in chronologischer Reihenfolge gedreht. Ein Luxus, den sich wenige Filme leisten.

The Dark Knight

Christopher Nolan bescheerte uns 2008 The Dark Knight, den zweiten Teil der gleichnamigen Trilogie von 2005 – 2012. Wir sehen Christian Bale als Batman und Michael Caine als seinen Butler Alfred. Unvergessen und grandios ist die Darstellung des Jokers durch Heath Ledger und dessen tragisches und viel zu frühes Ende sind unweigerlich mit dem Film verbunden. Alle drei Filme wurden von Nolan in Szene gesetzt und er produzierte die Filme auch. Zusammen mit seinem Bruder verfasste er auch die Drehbücher.

The Dark Knight wird sowohl von Fans als auch von Kritikern als einer der besten Superhelden-Filme gesehen. Viele Schauspieler und auch Regisseure sehen in Dark Knight einen großen Einfluss für ihre eigenen Arbeiten. Sam Mendes meinte, dass seine Arbeit an Skyfall stark beeinflusst war. Und auch Ryan Coogler, der Regiseeur von Black Panther sagte, dass die Darstellung von Gotham City für ihn als Vorlage für die Stadt Wakanda galt. Lustigerweise hat Christopher Nolan den Film HEAT als Inspiration für seine Darstellung von Gotham City genannt.

Interstellar

Wir bleiben bei Christopher Nolan und auch Sir Michael Caine. Und natürlich auch bei Hans Zimmer. Die nächste Kollaboration der beiden ist der Film Interstellar von 2014. Wir sehen neben dem bereits erwähnten Michael Caine noch Anne Hathaway, die auch schon bei Dark Knight Rises mit Nolan gedreht hat und Matthew McConaughey.

Dr. Kip Thorne, Phyisker und Nobelpreisträger wurde für den Film als Berater engagiert und akzeptierte unter der Bedingung, dass nicht gegen bestehende physikalische Gesetze verstoße. Christooher Nolan als Regisseur und sein Bruder Jonathan Nolan als Drehbuchautor haben diese Bedingung akzeptiert. Gleichzeitig hat Thorne dann zwei Wochen auf Christopher Nolan eingeredet, um ihm wiederum einen Überlicht-Antrieb auszureden.

Wie auch schon bei Inception hat Nolan auch hier versucht, auf visuelle Effekte zu verzichten. Der Roboter TARS ist zum Beispiel nicht computer-animiert, sondern letztendlich eine Puppe, die bewegt werden kann.

The Da Vinci Code

2006 kam The Da Vinci Code in die Kinos. Im Deutschen hieß der Film „Sakrileg“ und wir sehen Tom Hanks an der Seite von Audrey Tautou wie sie zusammen die Geheimnisse in und um Paris lösen.

Die Produktion des Films hatte ein paar Herausforderungen. So durfte im Louvre nur nachts gedreht werden, die Mona Lisa wurde durch eine Replik ersetzt, da das Original nicht mit Licht angestrahlt werden durfte, die Szenen mit dem Blut am Boden entstanden in einem Studio in London, da der echte Boden nicht beschmutzt werden durfte und die Kirche Saint Sulpice wurde komplett im Green Screen gedreht, da man keine Dreherlaubnis am Original erhielt.

Als erster Robert Langdon war übrigens Bill Paxton im Gespräch und dieser war auch interessiert, musste dann aber wegen Terminkonflikten absagen.

Hans Zimmer hat übrigens James Horner bei Da Vinci Code ersetz, der wiederum Hans Zimmer bei The New World ersetzt hatte.

Gladiator

Russel Crowe spielt Maximus, Joaquin Phoenix spielt Commodus und Regie führte Ridley Scott. Der Film ist aus dem Jahr 2000.

Kommen wir zu einem richtig guten Special Effect: Um die jubelnde Menge im Colosseum richtig groß erscheinen zu lassen, wurden neben einer digital erzeugten Menge an Leuten auch noch 400 Zuschauer aus Pappe ausgeschnitten und aufgestellt.

Als die Dreharbeiten zu Gladiator begannen, war das Drehbuch noch nicht komplett fertig. Es wurde sogar ein weiterer Autor hinzugezogen, der ein paar Ausbesserungen am Script vornehmen sollte, denn teilweise hatten sich Schauspieler schon darüber beschwert, dass sie nicht wissen, wie sich ihre Charaktere weiterentwickeln.

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